Wo werden Diktiergeräte verwendet?

Wer ein Diktiergerät sieht, denkt wahrscheinlich erst einmal an den letzten Krimifilm, den er gesehen hat, wo der Polizist hin und wieder mündliche Notizen mit seinem Aufnahmegerät macht. Doch Diktiergeräte finden auch bei ganz viel anderen Menschen Gebrauch. Hier haben wir Ihnen eine Liste zusammengestellt, in der gezeigt wird, wo Diktiergeräte noch verwendet werden:

Im Büro (z.B. bei Anwälten): Ein typisches Einsatzgebiet von Diktiergerät ist und bleibt das Büro. Viele kennen auch das Bild, wo der Vorgesetzte seiner Sekretärin mündliche Informationen mitteilt, die diese dann protokollieren soll. Geschäftliche Meetings, Briefe oder Berichte können so leicht mit Ton aufgenommen werden. In den meisten Fällen werden diese Informationen schlussendlich auch aufs Papier gebracht, um sie im Archiv abzulegen. Hier bietet das Diktiergerät also den Vorteil, dass die Informationen nicht direkt vom Chef zum Sekretär diktiert werden müssen, sondern dass die Aufnahme erstmal auf dem Gerät gespeichert wird und auch noch in späterem Zeitraum aufs Papier protokolliert werden kann.

Bei Studenten: Einen weiteren, unserer Meinung nach sehr nützlichen Gebrauch für Diktiergerät, findet man im Studium. Oftmals ist man bei Seminaren viel damit beschäftigt, ständig mitzuschreiben. Leider wird es dann schwierig gleichzeitig auch richtig zuzuhören und das Wissen des Professors vollständig aufzunehmen. Wenn man dann zuhause lernt und einem etwas nicht mehr einfällt, würde man sich wünschen, dass man einige Stellen der Vorlesung noch einmal hören könnte. Deshalb ist es praktisch, wenn man als Student sein Diktiergerät dabei hat, um es zu Beginn der Vorlesung anzuschalten und somit all den wichtigen Lernstoff gesichert hat. Vor allem bei Seminaren in einer Fremdsprache kann ein Diktiergerät extrem behilflich sein. Die Vorlesung kann aufgenommen werden und schwierige Stellen im Nachhinein übersetzt werden.

Auf was man beim Gebrauch als Student allerdings beachten sollte, ist dass man ein Diktiergerät mit gutem Mikrofon besitzt. Denn ein Hörsaal ist in den meisten Fällen sehr gross und es befinden sich viele Menschen darin.

Ein Digitales Diktiergerät erspart mühsames Aufschreiben von Hand

Bei Autoren: Auch sehr viele Autoren verwenden ein Diktiergerät. Häufig wird in der Anfangsphase eines neuen Buches der Text noch nicht zu Papier gebracht. Man kann spontane Ideen einfach aufnehmen und später auf sie zurückkommen. Oftmals hilft es beim Entwickeln eines Buches auch, wenn man den Text zunächst mal mit einer sprechenden Stimme hört, um die richtige Atmosphäre zu erzeugen.

Bei Journalisten: Ähnlich wie beim Buchautor, finden Diktiergerät auch beim Journalisten Anklang. Ein Journalist befindet sich im ständigen Workflow und sollte, auch wenn er unterwegs ist, spontane Ideen oder spätere Texte festhalten können. Die meisten Journalisten haben immer ein Diktiergerät dabei – bei Meetings, Interviews oder Pressekonferenzen dürfen keine Informationen verloren gehen.

Beim Arzt: Heutzutage auch kaum wegzudenken, sind die Diktiergeräte in Krankenhäusern. Dort sind die Angestellten meistens unter Zeitdruck und können nicht alles im selben Moment schriftlich protokollieren. Deshalb helfen den Ärzten und den Krankenschwestern Diktiergeräte, um wichtige Informationen (Diagnosen, Prognosen, etc.) über die Patienten  zeitgerecht festzuhalten.

Für Stimm- und Sprachtraining: Diktiergeräte können natürlich auch dazu verwendet werden, seine Stimme oder die Aussprache zu trainieren. So kann z.B. Gesang sehr klar aufgenommen, aber auch die Aussprache trainiert und verbessert werden (z.B. eine Fremdsprache).


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